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Pfarrsitzung Holweide Alaaf!

Geschrieben von Anna M. Drack am 14. Februar 2012.

Seit über 35 Jahren findet diese Sitzung in Holweide statt. Ausgerichtet wird sie von der Himmelfahrtsgarde und dem Pfarrgemeinderat St. Mariä Himmelfahrt/St.Anno.Pfarrsitzun-Bild-1
Die Himmelfahrtsgarde gründete sich  1986, als die Gemeindemitglieder,  Hans Olbertz und Matthias Meyer,  Prinz und Bauer im Kölner Dreigestirn waren, und zählt heute etwa 90 Mitglieder.
Veranstaltungsort war die Schützenhalle. Raucher hatten das Problem, das sie  bei Minusgraden vor der Tür rauchen mussten, was ihnen aber sicher von den Kindern im Raum gedankt wurde. Es waren  von 6 - 80 alle Altersgruppen vertreten. Sitzungspräsident war Harry Jordan, Organisationsleiter der Großen Kölner von 1882. Mario Anastasi , den unser Team durch die Session 2011/2012 begleitet, war 16 Jahre Messdiener in St. Mariä Himmelfahrt, und lies es sich trotz Grippe nicht nehmen, dabei zu sein. Der Elferrat zog mit den Husarenpänz der treuen Husaren ein. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer eröffneten die Sitzung mit einem Medley zum Thema “ Heimweh no Kölle“.
Die Kinder trainieren ab  Ende der Osterferien 2 mal wöchentlich, um in der Karnevalszeit die Sitzungsbesucher zu erfreuen
Als Harry Jordan nach dem Auftritt die Fahne der Tanzgruppe mit einem Orden  behängen wollte, kam es zu Protest.  Die Mädels und Jungs bestanden darauf das es eine Standarte und keine Fahne sein.
Vingströschen, Sabine Holzdeppe, eroberte dann bei der Suche nach ihrem Pitbull Shakira die Bühne und die Herzen der Besucher.Pfarrsitzung-Bild2
Sie klärte darüber auf, was der Begriff Mode wirklich bedeutet nämlich: Männer..., Nein, das lassen wir lieber, Mann liest mit.
Die „Mösche von Sint Ann“, feierten 111 Jahre Karl Berbuer, auch wenn es zu Beginn ihres Auftrittes zu einer kurzen Technik Panne kam.
Der Elferrat , verkleidet als Charaktere der Weihnachtsgeschichte, also Maria, Josef,Könige, Engel, Ochs und Esel usw., spielte eine Persiflage auf die Weihnachtsgeschichte und überraschte anschließend mit den  Elferratsrap “ Ich wör so gern ens Weihbischof“
Köln Kartell mit ihrem Song zur Gesundheit eroberte die volle Aufmerksamkeit der Anwesenden. Anschließend unterzog Frontmann Albert Ackermann den Kölner Bürgermeister Hans Werner Bartsch einem Sprachtest
Hans Werner Bartsch musste mit Ackermann „tätärätätä“ auf  Englisch, Französisch und Eskimo Sprache singen, und bewies dabei, dass er multilingual ist.
Ich gestehe, dass ich Albert auf Hans Werner Bartsch hingewiesen habe, aber dessen herzhaftes Lachen, bewies dass er Spaß dabei hatte “ Wenn so herzhaft lachende Menschen, die Stadt regieren, kann Colonia nix passieren“.
Mit einer Zugabe von „tätärätätä“ ging es in die Pause.
Die Himmelfahrtsgarde eröffnet mit einem bunten Melodienreigen, von „Sansibar“ bis  “ Nur nicht aus Liebe weinen“ den zweiten Teil der Sitzung. Zwischen den einzelnen Nummern zogen sich die Mitglieder der Garde blitzschnell hinter einem roten Paravent um. Trainer Uwe Eichmeyer bewies mit einem  anderen Mitglied, dass eine Lederhose auch 2 gestandene Männer aushält.  Im furiosen Finale dieser Nummer erschien Uwe Eichmeyer in einem roten Kostüm als Mutter Colonia. Der Pfarrgemeinderat, gekleidet in T Shirts mit der Aufschrift “ Dell Weide hat was zu beaten“ fing langsam an nach der Melodie von Schuberts “ Forelle“, rockte dann aber zu feurigen südamerikanischen Melodien ab. Die Muskgruppen des Holweider Veedelszug werden durch Spenden finanziert. So kreiste dann auch eine grüne Clown Spardose, um  Geld einzusammeln. Letzter Kassenstand vor 14 Tagen: etwa 700 Euro im Topf für die Musik.
Das Jugendforum Holweide erfreute mit einer schmissigen Tanznummer. Anschließend stand hoheitlicher Besuch an. Prinz Axel und Prinzessin Petra  mit der Prinzengarde Bechen marschierten ein. Während des Auftritts legten die Prinzengardisten ihren Dreispitz ab, und erfreuten mit Beattles Perücke oder Piratenkopftuch und Sonnenbrille, vor allem die Mädels im Saal. Das Finale bestritt Jeckediz.
Fazit: Eine Lustige und gut organisierte Pfarrsitzung, bunt, schrill und lustig, eben Esch Veedel, Esch Kölsch!

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